Vermieter sind rechtlich dazu verpflichtet die Hausinstallation Ihrer Mietsache „verkehrssicher“ zu halten.

Rechtslage für den Vermieter

Zu Irritationen hat das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu regelmäßigen Generalinspektionen der Elektroleitungen und -geräte in Mietwohnungen geführt. Darin hat der BGH festgestellt: Der Vermieter ist gesetzlich nicht verpflichtet, im Rahmen seiner Verkehrssicherungspflicht die Elektroinstallation und -geräte regelmäßig einer Generalinspektion zu unterziehen. Keinen Zweifel hat der BGH allerdings daran gelassen, dass den Vermieter die vertragliche Nebenpflicht trifft, die Mietsache in einem verkehrssicheren Zustand zu erhalten. Diese Pflicht erstreckt sich grundsätzlich auf alle Teile des Hauses.

Der anerkannte e-Check bietet hier Mietern und Vermietern gleichermaßen Sicherheit.

Der E-CHECK nach VDE bietet Vermietern:

  • dokumentierte Sicherheit der Elektroinstallationen für Ihre Versicherung
  • rechtzeitige Instandhaltung, bevor Ausfälle und Schäden entstehen
  • Prüfung unerlaubter Veränderungen an der Installation (z. B. nach jedem Mieterwechsel)

 

Kosten für den E-CHECK sind umlagefähig

Erst im Jahr 2007 hatte der BGH festgestellt, dass nach § 2 Nr. 17 der Betriebskostenverordnung die Kosten für E-CHECK Aufwendungen (regelmäßige Überprüfung der elektrischen Anlagen) zu den umlegbaren betrieblichen Nebenkosten eines Mietobjektes zählen, sofern dies im Mietvertrag festgelegt ist. Das gilt auch, wenn zur Durchführung keine Rechtspflicht besteht.